Dienstag, 29. Juni 2010

Diesen Monat im Glas: Juni 2010

ROT:

2007 Weingut Erich Scheiblhofer Andau (Austria, Burgenland, Neusiedlersee) €7,50

"Vanilla nose with hints of plum and cherries. Very sweet on the palate with candied fruit, prominent alcohol, vanilla oak and soft tannins. Overtly modern, a wine with lots of make-up. Quite worked and rather tiring to drink. A crowd-pleaser, but not the kind of wine I like to drink." - 84 points

2006 Anton Iby Blaufränkisch Mittelburgenland DAC Hochäcker (Austria, Burgenland, Mittelburgenland) €9,00

Dark fruit nose with a gentle gamey note. Smooth palate with black cherries and blackberries, spice box, and nougat. Fruit-forward, juicy style, good ripeness, well balanced with fine acidity and soft tannins, but not a lot of structure. Sophisticated easy drinking. Drink now + 2 years. - 88 points

2006 Winzerhof Schindler Fuego (Austria, Burgenland, Neusiedlersee Hügelland) €13,00

(slightly moldy cork). Ruby red with brownish hue towards the edges. Baked red fruits, cherry jam, plums and asian spices, with a light rum note on the nose. Juicy on the palate with lots of pepper and spices, refreshing acidity, reserved cherry jam fruit, rather soft tannins. Slighty vegetal cardboard taste (could be from faulty cork). The finish is slightly clipped. Not as fruity as I remember, but still a good wine. - 88 points

2006 Cantina Convento Muri-Gries Lagrein (Italy, Trentino-Alto Adige, Alto Adige, Alto Adige - Südtirol) € 8,50

Again a very good bottle of wine. Rather light on the palate, juicy, soft tannins, just a gentle hint of oak, expressive and pure red fruit flavors, prominent acidity and quite spicy. Great with food. - 88 points

2007 Quinta Quietud Toro Corral de Campanas (Spain, Castilla y León, Toro) € 9,50

Excellent basic Toro wine. Dark blackberry fruit, not jammy, rather juicy in style with good acidity. Quite powerful, with high alcohol and glycerin sweetness, soft tannins. Some earthy notes. Rather simple structure and not the most sophisticated aromatics, but an honest wine with very good balance and good QPR. Ready to drink. - 88 points

2005 Bremerton Shiraz Selkirk (Australia, South Australia, Fleurieu, Langhorne Creek) € 13,00

Dark cherries and blackberries with very elegant and well integrated oak, very spicy and peppery, some milk chocolate, slightly sweet, very smooth tannins, quite strong overall, but the 15% alc. are well integrated. A bit short on the finish and not very complex, but went well with our BBQ. Ready to drink, no need to store this any longer. - 88 points


WEISS:

2009 Alphart Veltliner & Co (Austria, Niederösterreich, Thermenregion) €5,19

Very refreshing and light summer white wine cuvée (Grüner Veltliner, Neuburger, Welschriesling), with great balance, yellow apples and stone fruits, floral notes, a lively acidity, slightly creamy & nutty and a gentle mineral touch. What more can you ask for considering this is a 5 Euro wine? Drink it young, best 2010! I will buy more. Great summer wine. - 87 points

2007 Schloss Gobelsburg Grüner Veltliner Renner (Austria, Niederösterreich, Kamptal) € 15,00

A very nice bottle of Grüner Veltliner. Fruity, with a mineral terroir note and just gorgeously balanced. The acidity is so beautifully integrated but still cuts right through the slightly buttery texture. The fruit is ripe (a nice thing after several slightly green 2008s recently), but never overly so, with yellow apples and a refreshing lemon note. Backed by the typical crushed pepper spiciness this wine reverborates long on the finish but always remains cleansing on the palate. Excellent wine and great value (at least here in Austria). Great drinking now, but should hold another few years. - 90 points

2008 Zahel Wiener Gemischter Satz Nußberg (Austria, Wien) €10,00
Somewhat weird cuvée that doesn't seem very balanced aromatically. Lots of acidity, slightly green, but also some tropical fruits. Simple, but interestingly different. Drink now. - 84 points

Dienstag, 1. Dezember 2009

Honi soit qui mal y pense

Alles Jahre wieder ehren die Weinjournale ihre Top 10 oder Top 100 des Jahres. Dieses Jahr darf ich mich also "stolzer" Besitzer von 6 Weinen der Top 100 des Wine Spectator nennen. Mir ist's egal, Hauptsache die Weine schmecken mir, wenn die Flaschen geöffnet werden. Aber Weinhandel und Weingüter sind aus wirtschaftlichen Gründen natürlich an einem guten Abschneiden ihrer Weine interresiert. Gute Bewertungen bringen nunmal viel Geld in die Kassa. Und bei manchen Weinen gingen die Preise mit Bekanntwerden der Listen auch gleich sichtbar in die Höhe.

Bei der Auswahl der Top-Weine gelten bei Wine Spectator, Decanter und Co. stets eigene Kriterien. Solange es bei Verfügbarkeit, Bewertung, Preis etc bleibt ist es ja zumindest ein lustiges jährliches Weinspekatel zur Weihnachtszeit, dass unter Weinfreunden (vor allem in den USA) doch zumindest für reichlich Diskussionsstoff sorgt. Dieses Jahr bin ich beim Durchblättern des Decanter Magazins unter den Top Weinen des Jahres auf einen alten Bekannten getroffen - das Chateau Couhins aus Péssac-Léognan (Bordeaux). Aufmerksame Leser wissen bereits, dass ich einen familiären Draht zum französischen Agrarinstitut INRA habe, welches u.a. dieses Weingut zu wissenschaftlichen Versuchszwecken führt. Bis vor ein paar Jahren wurden die Weine ausschließlich an Mitarbeiter ausgegeben. Seit Kurzem werden sie auch national und international vermarktet - zum Leidwesen der Mitarbeiter, die nun spürbar mehr zahlen müssen. Die Weine sind durchaus ansprechend und repräsentativ für die Anbauregion, hervorragend sind sie meiner Meinung nach aber bislang nie gewesen. Dass der Decanter den weißen Chateau Couhins 2007 (zugegeben ein laut Meinung der Fachexperten sehr feines Jahr für weißen Bordeaux) mit der Höchstbewertung von 5 Sternen (entspricht >18 Punkte) bewertet und als eine der Empfehlungen des Jahres preist, fand ich doch etwas merkwürdig. Vinum, Weinwisser, Quarin und la Revue des Vins de France sind mit ihren 14-16 Punkten doch einheitlich und deutlich weniger euphorisch, wenn es um die Bewertung dieses Cru Classés geht. Die Tatsache, dass einige Ausgaben vorher eine ganzseitige Anzeige von Chateau Couhins auf der Coverseite des Decanter prangte, machte mich doch ein wenig nachdenklich. "Honi soit qui mal y pense", heisst es ja passenderweise beim englischen Königshaus. Oder in der deutschen Übersetzung: "Ein Schelm, wer schlechtes dabei denkt".

Ob ein Zusammenhang zwischen Bewertung und Anzeige exisitiert oder nicht, lässt sich natürlich nicht nachvollziehen und soll hier auch niemandem unterstellt werden, aber für mich stellt sich zumindest mal wieder die generelle Frage, wie "ehrlich" es bei den großen Weinjournalen denn wirklich zugeht, bzw. wieviel Werbung und Marketing in die Weinbewertungen hineinpfuschen (können). Können Weinbewertungen überhaupt neutral sein? Sicher nicht. Da sind wir uns wohl alle einig. Bewertungen sind immer auch Ausdruck persönlicher Vorlieben des/der Verkoster(s). Aber wo liegen bei Weinjournalen und Weinbewertern die akzeptablen Grenzen zwischen Neutralität und wirtschaftlicher Befangenheit? Ist es okay, das Weinbewerter (private) Reisen von Weinimporteuren geschenkt bekommen (geschehen beim Wine Advocate)? Ist es okay, dass im Bewertungs-Team, z.b. von Falstaff, große Wein-Einkäufer sitzen (z.B. von der Interspar-Weinwelt), die das Sortiment ihrer Vertragswinzer bei Offenverkostungen natürlich genau erkennen können? Ist es okay, dass Weinlisten von Restaurants gelobt werden, die es gar nicht gibt (die aber brav gezahlt haben), wie dies vor einigen Jahren beim Wine Spectator der Fall war? Diese Fragen muss wohl jeder für sich beantworten, aber Vertrauen ist etwas Kostbares, mit dem kein Wein-Unternehmen und Wein-Journal zu offenkundig spielen sollte. Was denkt ihr? Am Ende gilt wie eh und je: Trinken tut man Weine und nicht Punkte. Also trinkt was euch schmeckt und lasst Punkte und auch einfach mal Punkte sein. Und das gilt selbstverständlich auch für meine Bewertungen hier auf dem Blog. Nur wer selbst verkostet, weiß was ihm/ihr schmeckt und was wirklich in der Flasche ist. Jeder Winzer und jeder gute Weinhändler lässt Sie Weine verkosten. Nutzen Sie diesen Service. Santé! ;-)

Donnerstag, 26. November 2009

Marselan

Zwischen Bordeaux und der südlichen Rhone liegen stilistisch und rebtechnisch bekanntlich Welten. Viele der besten Bordeaux-Weine basieren auf Cabernet Sauvignon; viele der besten Rhone Weine vorwiegend auf Grenache. Und zwischen beiden Rotweingebieten liegt - zumindest geographisch - das weitgestreckte Languedoc. Erstgenannte Rebsorte ist bekannt dafür sehr unkompliziert im Anbau zu sein und elegante Weine hervorzubringen, zweitgenannte Rebsorte ist bekannt dafür recht hohe Erträge zu liefern und an die heißen mediterranen Sommer perfekt angepasst zu sein. So war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis genau im besagten Languedoc jemand auf die Idee kam die beiden Rebsorten Cabernet Sauvignon und Grenache zu kreuzen, wohl in der Hoffnung, sich die jeweiligen Vorteile zu nutzen zu machen. Heraus kam:

MARSELAN

Geboren wurde diese Rebsorte bereits 1961 am französischen Agraginstitut INRA im namensgebenden Ort Marseillan. In der Folge wurde sie zu Versuchszwecken am INRA Weingut Domaine du Chapitre angebaut. Das Ergebnis war zunächst eine Enttäuschung, denn die erhofften großen Erträge blieben aus. Erst durch den Wandel in der Weinwirtschaft Richtung Qualität statt Quantität wuchs das Interesse an dieser Rebsorte wieder, zumal sie sich auch als äußerst resistent gegen Parasitenbefall erwies.
Seit 1990 ist die Rebsorte in die Sortenliste des CTPS aufgenommen worden und seit 1997 für den Anbau in 17 südfranzösischen Anbauregionen zugelassen. Die Rebfläche umfasst derzeit rund 25 Hektar. Auch in den USA wurde der Anbau und Import von Marselan 2007 zugelassen. Im Anbaugebiet North Coast in Kalifornien wurden inzwischen erste Reben ausgepflanzt. Weitere Bestände gibt es in der Schweiz und im Libanon.

Domaine du Chapitre, Marselan, 2005 - VdP des Collines de la Moure (Preis ab Hof €5,80)

Der heutige Wein ist derzeit also sicher als eine Kuriosität zu bezeichnen. Die Domaine du Chapitre, wo dieser Wein erzeugt wird, ist ein Forschungsweingut in der Nähe von Montpellier. Der reinsortige Marselan wird als "Vin de Pays des Collines de la Moure" verkauft - zumindest der Aussprache nach also auch ein perfekter Wein zum Valentinstag. Die Marselan-Traube ergibt einen tief dunkel gefärbten Wein. In des Nase offenbart sich eine zurückhaltende dunkle Frucht gepaart mit markanten Lakritzanklängen, Lebkuchen und einer leicht rustikal-erdigen Note. Am Gaumen zeigt sich der Wein warm (14,5% Alc.) und rund. Die Tannine sind reif aber gerade im Nachhall doch noch sehr präsent. Geschmacklich dominiert wird der Wein von einer markanten Lakritznote. Erinnert mich sehr an die Lakritzschnecken, die wir als Kinder immer gegessen haben. Daneben eine dunkle Brombeerfrucht, eine sehr herbe Bitterschokolade und eine leicht käsige Note. Im Nachhall auch leicht blutig. Ein sehr "dunkler", aber (derzeit) auch etwas plumper Gesamteindruck. Es fehlt doch ein wenig an Pepp, um dem Wein auch eine gewisse Süffigkeit zu verleihen. Aufgrund des Tannins sehe ich durchaus noch etwas Lagerpotential (wenn da nur der Plastikkork nicht wäre). Die fehlende Frische wird eine Lagerung aber auch nicht herzaubern.

Fazit: Nicht groß, aber durchaus interessant. Wer Lakritze mag, wird an diesem Wein (und dieser Rebsorte) sicher gefallen finden. Ich vermute als Verschnittpartner (z.B. mit Syrah und Grenache) ist diese Rebsorte evtl. besser geeignet als für eine reinsortige Verwendung. Ich werde es testen. Dennoch anerkennende: 82 Punkte

Dienstag, 24. November 2009

Wellanschitz Altes Weingebirge 2005

Es gibt Weine und Jahrgänge, die einen nach einigen Jahren Reife im Keller sehr positiv überraschen. Ein Beispiel dafür ist für mich persönlich der Jahrgang 2005, zumindest was die Blaufränkisch Weine betrifft. Der gestern getrunkene Blaufränkisch "Altes Weingebirge" vom Weingut Wellanschitz war wieder ein Beweis für die hohe Qualität, die auch in diesem Jahrgang möglich war. Der Jahrgang 2005 hat zwar wetterbedingt nicht die Fülle des Nachfolgejahres 2006, aber die guten (meist spät gelesenen) Blaufränker überzeugen durch eine hervorragende Frische und Reintönigkeit, die manchmal fast schon burgundisch anmutet. Für Freunde der leichteren und trinkfreundlichen Weine also ein derzeit sehr fein zu trinkender Jahrgang.


Das Weingut Wellanschitz gehört mit rund 30ha Rebfläche zu den größeren Betrieben im Mittelburgenland. Rund um Neckenmarkt verfügt man über Rebflächen in zahlreichen bekannten Lagen (Hochberg, Bodigraben...) mit zum Teil sehr unterschiedlichen Böden. Die Lage "Altes Weingebirge" ist geprägt von tiefgründigen Lehmböden und, der Name lässt es ja schon erahnen, auch die Rebstöcke sind relativ alt, zwischen 30 und 60 Jahren. Da alte Rebstöcke weniger Ertrag erzielen, und somit zu einer natürlichen Ertragsreduktion und Aromaanreicherung führen, stehen alte Weinstöcke i.d.R. für eine höhere Wein-Qualität. Der Blaufränkisch "Altes Weingebirge" wird für 12 Monate im Barrique ausgebaut, wobei je zur Hälfte neue bzw. gebrauchte Barriques verwendet werden.

Wellanschitz Blaufränkisch "Altes Weingebirge" 2005, Neckenmarkt (ca. 9-10 Euro)

Sehr offenes und elegant feminines Bukett mit Vanille, reifen süßen Kirschen und Zwetschken. Am Gaumen recht leicht und saftig mit dezentem Tannin und bestechender Harmonie zwischen Säure, Frucht und Süße. Ausgesprochen reintönige Frucht und Mineralik, süße Kirschen und Zwetschken klingen an. Dahinter wieder eine leicht rauchige Vanillenote. Erinnert stilistisch durchaus an gute Burgunder. Wer Harmonie schätzt und wer auf Opulenz verzichten kann, der liegt hier richtig. Ein Blaufränker, der sich nicht aufdrängt, aber eine Klarheit und Balance zeigt, wie man sie leider viel zu selten findet. Unsere Flasche war ruckzuck leer - das spricht für sich. Vor dem in diesem Preissegment doch eher selten anzutreffenden Schraubverschluss braucht sich also niemand abschrecken lassen. - 88 Punkte

Montag, 16. November 2009

Weihnachtssortiment bei Hofer 2009

Nachdem so viele Suchanfragen nach dem Hofer-Weinsortiment auf dem Blog gestartet werden, soll auch heuer ein Eintrag zum Weihnachtssortiment von Hofer nicht fehlen. Ich muss gestehen, ich habe mir das diesjährige Wei(h)nachtssortiment von Hofer bislang nicht genauer angeschaut (es gibt schließlich auch bessere Quellen für guten Wein - der Winzer freut sch auf einen Besuch! :-) ), aber es war auch noch nichts Spannendes dabei. Und etwas Vergleichbares, wie die großen Bordeaux-Aktionen zur Vor-Weihnachtszeit des Schweizer Diskonters Denner, haben wir ja leider auch nicht in Österreich.
Wie schaut's also heuer aus? Online finden sich derzeit nur die Angebote bis Ende November. Da ist bislang nicht viel Interessantes dabei. Ab 30.11 gibt es allerdings den chilenischen Wein Dona Bernarda 2006 vom Weingut Luis Felipe Edwards um €12,99. Frühere Jahrgänge haben mir nicht sonderlich gefallen, aber der Wein hat bei der kürzlich abgehaltenen Austrian Wine Challenge immerhin den Sortensieg in der Kategorie Cabernet Sauvignon errungen - da war ich etwas überrascht, denn nach meinem Wissen und laut Webseite des Weingutes handelt sich hier um eine Cuvée mit i.d.R. 50-75% Cabernet Sauvignon und sonst vorwiegend Petit Verdot und einem Schuss Carmenere, die 18 Monate in französischen Barriques reift. Vielleicht wurde hier 2006 mal ein reinsortiger Cabernet gemacht? Möglich ist es natürlich. Wenn nicht, hätte der Wein aber wohl besser in die Kategorie Cuvée gepasst. Dann darf sich der Zweitplatzierte - ein gewisser Scheiblhofer - doppelt ärgern, aber er hat ja ohnehin wieder genug gewonnen (siehe Trophy-Gewinner AWC 2009).

Kürzlich hatte ich einen Wein des letztjährigen Weihnachtssortiments von Hofer im Glas: Den Las Rocas Vinas Viejas 2005 von den Genossenschaftskellereien Bodegas San Alejandro in Catalayud, Spanien. Ein reinsortiger Grenache-Wein von alten Rebstöcken, der durchaus zu beeindrucken wusste. Würzig, wenig Säure, warm (14,5%), dicht und fruchtbetont und dabei nie übertrieben klobig. Sollte es diesen Wein heuer wieder um €7,99 geben, kann ich ihn wärmsten empfehlen. (Lage des Weinguts für Google Earth-Fans: 41°15'22.96"N 1°29'34.71"W)

Mal sehen, was im Dezember dann noch angeboten wird...